Gelebtes Bewusstsein

Der Grundton zwingt zur Wahrhaftigkeit. Und es treten Umstände ein, da kann man dann nicht mehr anders, als das zu leben, was für den eigenen Grundton „stimmig“ ist. Bei mir war das ein veganer Ernährungsstil. Erst war ich erschrocken ob meiner eigenen Courage: Schaffe ich so eine Umstellung überhaupt? Denn eine Umstellung ist es wirklich. Ich brauche mehr Zeit für meine tägliche Ernährung, denn einfach mal so schnell im Vorbeigehen etwas kaufen – ist passé. Aber diese Zeit ist gut genutzt, denn ich investiere sie in mich selbst! Und fühle mich sauwohl dabei …!

Wenn ich jetzt sage, dass ich mein Herz öffne und mit dem Ton Liebe in die Welt, zu allen Wesen und zu Mutter Erde strömen lasse – dann ist diese Liebe rein und frei vom Leiden der Tiere. Und mein Instrument Körper ist rein und frei von tierischen Fremdinformationen, die wir mit Fleisch, Milch, Käse und Eiern aufnehmen. Und mein Gewissen ist rein und frei von Schuldgefühlen – denn ich bin nicht länger Teil einer Gemeinschaft, deretwegen andere Lebewesen sterben müssen.

Ich bin ein Nadopasaka, einer „der den Ton verehrt“. Und ich weiß, dass dieser Ton in allem Leben schwingt. Ich will sie hören all diese Töne, welche gemeinsam eine herrliche Musik des Universums erklingen lassen! Und will nicht dazu beitragen, dass Leid diese Töne verdunkelt oder gar der Tod diese Töne verstummen lässt.

Anbei ein Artikel, den ich zu diesem Thema geschrieben habe und der im Magazin „Spirit Online“ jetzt veröffentlicht wurde.

Muss ich jetzt Veganer werden?