Ton hat ordnende Wirkung


Der Schweizer Dichter und Politiker Gottfried Keller (1819-1890) sagte: „Alles Große und Edle ist einfacher Art.“

Gibt es etwas Einfacheres, als einen Ton? Leise oder laut, erzeugt nur durch die menschliche Stimme,gesummt, gesungen, getönt, gebrummt, gekrächzt, – eben ein einfacher Ton. Schlicht, schnörkellos, analog und kostenfrei. Von den meisten Menschen als nichts Besonderes eingestuft, ja vielleicht sogar als nutzlos tituliert. Nutzlos? Bei weitem nicht!

Dieser einzelne, kleine Ton, den wir mit unserer Stimme aussenden, hat durch das kosmische Gesetz der Resonanz die Kraft, uns mit der gesamten Schöpfung zu verbinden! Mit sichtbaren Welten und mit unsichtbaren Dimensionen. Er bindet uns ein als einen schwingenden Körper innerhalb eines schwingenden Universums, lässt uns als Instrument innerhalb des großen Weltenorchesters fühlen, bringt uns in Resonanz mit gleichschwingenden Phänomenen. Er kann augenblicklich unsere „Stimmung“ verändernund unser schwingendes Energiesystem auf allen Ebenen ordnen. Er teilt dem Universum sowohl von unserer einmaligen, unverwechselbaren Existenz auf Erden als auch unserer wahren Befindlichkeit und dem Wesen unserer individuellen Persönlichkeit mit. So ein einfacher, kleiner Ton ist bei genauer Betrachtung sogar ein wahres Wunderwerk und in der Tat großartig!

Töne haben ordnende Wirkung

Das hat der deutsche Physiker und Astronom Ernst Friedrich Florenz Chladni (1756-1827) eindrucksvoll mit einem simplen Klangexperiment bewiesen. Er streute Sand auf eine frei schwingende Metallplatte und brachte die Platte mittels eines Geigenbogens zum Schwingen. Baut man dieses Experiment in moderner Form nach, verwendet man keinen Geigenbogen mehr, sondern verbindet die Metallplatte mit einem elektronischen Frequenzgenerator. Auf diese Weise kann sie genau bestimmbaren Frequenzen zum Schwingen gebracht werden. Die dabei entstehenden Muster führen uns den Zusammenhang zwischen Schöpfung und Ton bildhaft vor Augen:

Die Chladnischen Klangexperimente zeigen, dass Ton in der Lage ist, Materie in eine geordnete Struktur zu bringen. Wir dürfen davon ausgehen, dass dies für jede Form von Materie gilt, also auch für den menschlichen Körper. Dabei kommt es nicht nur auf die Intensität der Töne an, sondern vor allem auch auf Frequenzgenauigkeit. Wie der menschliche Körper klingt, darüber weiß die Forschung bisher leider nur sehr wenig. Altes Wissen darüber ist nur in der von Sri Vemu Mukunda überlieferten „Nada Brahma Tontherapie“ erhalten. Es bildet die Grundlage für das moderne „Nada Yoga“, worunter wir das Erzeugen von Tönen am Körper mittels der eigenen Stimme verstehen.